Wenn Sie ein kleines oder mittleres Unternehmen sind und es Ihnen an Mitteln für eine Modernisierung bzw. Digitalisierung fehlt, dann ist go-digital Ihr Förderprogramm. Ob für Ihren Handwerks- oder Gewerbebetrieb, von der staatlichen Förderung des BMWi können Sie immens profitieren.

Mit dem Programm lassen sich Prozesse optimieren, neue Marktanteile erschließen oder Maßnahmen zur Sicherung von Daten finanzieren. Die Antragsteller entscheiden dabei zwischen 3 Modulen:

  1. Digitale Geschäftsprozesse
  2. Digitale Markterschließung
  3. IT-Sicherheit

Durch das BMWi sind verschiedene kompetente Beratungsunternehmen autorisiert, Ihnen bei der Umsetzung der Digitalisierungsmaßnahmen zu helfen. Das reicht von der Optimierung und Umsetzung des Online-Handels, über die Digitalisierung unterschiedlicher Geschäftsprozesse, bis hin zur Sicherung von wichtigen Daten.

Wir sind natürlich stolz, mit der Phalanx, seit dem 12.09.2018 als autorisiertes Beratungsunternhemen dazuzughören. Wir wurden vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie zertifiziert um Ihnen in den Bereichen der „Digitalen Geschäftsprozesse“ weiterzuhelfen. Informieren Sie sich gerne bei uns auf der Homepage zu genaueren Leistungen.

Kriterien und Förderbeträge

Der bürokratische Aufwand bleibt den KMU´s sowie dem Handwerk bei einer Förderung mit go-digital erspart. Die zuständigen Beratungsfirmen übernehmen die Antragsstellung, die Abrechnung sowie das Berichtswesen. Dadurch wird das antragstellende Unternehmen komplett entlastet und kann ohne Zusatzaufwand seinem Tagesgeschäft nachgehen. Auf der go-digital-Webseite können Sie sich über die befugten Beratungsfirmen informieren.

Für eine Förderung muss das Unternehmen verschiedene Kriterien erfüllen. Das antragstellende Unternehmende darf nur weniger als 100 Mitarbeiter beschäftigen, die Betriebsstätte muss in Deutschland sein, der Jahresumsatz bzw. die Jahresbilanzsumme des Vorjahres darf 20 Millionen nicht überschreiten und die Förderfähigkeit muss nach der De-minimis-Verordnung erfüllt sein.

Auf Seiten des Beratungsunternehmen müssen folgende Kriterien erfüllt sein:

  • Fachliche Expertise bzw. Spezialisierung mit entsprechenden Referenzen
  • eine wettbewerbsneutrale Beratung muss gewährleistet sein
  • das Unternehmen muss wirtschaftlich stabil sein
  • einen Bezug zu kleinbetrieblichen Klienten
  • Qualitätsstandards müssen erfüllt und gewährleistet sein
  • Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen und Fachhochschulen

Der Förderbetrag orientiert sich an den Beratungsleistungen aus einem gewählten Hauptmodul sowie, wenn erforderlich, benötigten Nebenmodulen. Dabei werden 50%, von maximalen Tagesberatungssatz von 1100 Euro, über eine Zeitspanne von 30 Tagen, übernommen. Der Förderumfang von 30 Tagen erstreckt sich über einen Zeitraum von einem halben Jahr.

Wie beginnt die Zusammenarbeit mit einem Beratungsunternehmen?

Das Beratungsunternehmen und das interessierte Unternehmen stimmen sich gegenseitig auf die zu fördernden Bereiche und Digitalisierungsmaßnahmen ab. Wenn sich beide Unternehmen einig sind, wird die Projektförderung in einem Beratungsvertrag detailliert festgehalten – Inhalte der Beratungsleistung, Erstellung eines Projektplanes, Anzahl der Beratungstage, Honorarleistung und die Eigenbeteiligung.

Dieser Vertrag wird erst nach erhaltenem Zuwendungsbescheid wirksam. Nach Erhalt beginnt das Förderprogramm go-digital und die Umsetzung der festgelegten Maßnahmen. Nach spätestens 6 Monaten stellt das Beratungsunternehmen die Rechnung an das antragstellende Unternehmen sowie einen Verwendungsnachweis. Nach Prüfung des Verwendungsnachweises wird der Zuschuss des Förderprogramms go-digital vom BMWi an das Beratungsunternehmen ausgezahlt und dem KMU wird eine entsprechende De-minimis-Bescheinigung ausgestellt.